rezension

Falkenmädchen | Asuka Lionera


Falkenmädchen – Teil 1 der Divinitas-Saga | Asuka Lionera | 356 Seiten | Drachenmond Verlag | Softcover 14,90€ ; eBook 4,99€ | ISBN 978-3-95991-222-8
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“Mondscheinmädchen nennen sie mich, doch eigentlich ist das nicht richtig. Denn ich bin das Falkenmädchen.”


#Cover
Ein großes Lob an die Autorin, welche ihre Cover auch selber entwirft. Ich liebe das Cover zu Falkenmädchen, es passt perfekt zu der Geschichte und im Regal neben “Divinitas” sieht es einfach wunderbar aus!

#Inhalt
Miranda ist anders als die Menschen in ihrem Dorf. Belastet durch einen Fluch, ist mindestens einer je Generation in ihrer Familie dazu verdammt, sich bei Sonnenuntergang in ein Tier zu verwandeln. Doch selbst in ihrer Familie ist sie etwas besonderes, da sie sich als einzige durch den Fluch bei Sonnenaufgang in einen schwarzen Falken verwandelt. Nur ihr Vater kann ihr Halt geben, da nur er auch den Fluch in sich trägt und sie verstehen kann. Nachdem ihr Vater als schwarzer Bär bei einer Jagd getötet wurde, ist Miranda auf sich alleine gestellt. Sie wendet sich von dem Rest ihrer Familie ab, in der sie sowieso nie Willkommen war und ist nun ganz auf sich alleine gestellt. Durch einen Zwischenfall landet sie als Falke in den Armen des Prinzen, welcher sein neues Falkenmädchen fortan zur Beizjagd ausbilden möchte.

#Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir erst etwas schwer, da Miranda als Protagonistin sehr weinerlich ist und über keinerlei Selbstbewusstsein verfügt. Im Zusammenhang mit ihrer Geschichte ist das absolut verständlich, jedoch war ich an der ein oder anderen Stelle etwas genervt von ihrem gejammer. Im Laufe der Geschichte macht sie natürlich eine Entwicklung durch und trotz ihrer weinerlichen Eigenschaften bewunderte ich sie immer mehr dafür, wie viel sie durchgestanden hat. Hier kann man, denke ich, gut von einer weichen Hülle mit einem sehr starken Kern reden.

Besonders schnell vernarrt war ich dafür in die drei anderen Protagonisten Aeric, Phil und William. Ab dem Punkt, an dem sie in die Geschichte traten, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Antagonisten waren bewundernswert ausgearbeitet und beschrieben. Die Autorin hat, meiner Meinung nach, jedem der Hauptcharaktere Leben eingehaucht und keiner von ihnen kam in der Geschichte zu kurz.

Durch viele, teilweise sehr überraschende Wendungen blieb es eigentlich dauerhaft spannend und durch Asuka’s Schreibstil konnte ich mir die ganze Welt um Miranda sehr gut vorstellen und die Gefühle der verschiedenen Charaktere gut nachempfinden. Jedoch gingen mir manche Szenen, die in meinen Augen sehr wichtig waren, etwas zu schnell und ich hatte mit den Zeitsprüngen an machen Stellen etwas zu kämpfen. Ich habe Divinitas noch nicht gelesen, kann mir hier jedoch denken, dass die Zeitsprünge oft nötig waren, um eine passende, logische Vorgeschichte zu Divinitas zu erschaffen.

#Fazit
Die Vorgeschichte zu Divinitas ist Asuka Lionera wirklich sehr gelungen. Ich war sehr traurig über manche Schicksalsschläge von dem ein oder anderen Protagonisten, aber dadurch bin ich nur noch mehr gespannt, wie sich die Geschichte in Divinitas weiter entwickelt. Jedem Romantasy-Fan kann ich “Falkenmädchen” absolut empfehlen, ich bin mir sicher, die Geschichte wird euch genauso ans Herz gehen wie mir.

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