rezension

Die Rabenkönigin | Michelle N. Weber

Die Rabenkönigin | Michelle Natascha Weber | 372 Seiten | Drachenmond Verlag | Softcover 14,90€ ; eBook 4,99€  | ISBN 978-3-95991-041-5 
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Dieses gute Stück war eines von fünf Büchern aus meiner ersten Drachenpost. Da ich lediglich angegeben habe, dass ich mich für das Fantasy-Genre interessiere und welche Drachen ich bereits besitze, hat die liebe Astrid mich mit diesem Buch überrascht. Bevor ich das Buch in der Hand hielt, kannte ich sowohl das Cover als auch den Klappentext nicht.

#Cover
Auf den ersten Blick sagte mir das Cover zwar zu, aber wirklich besonders fand ich es nicht. Nachdem ich dann die ersten paar Seiten gelesen und in etwa eine Ahnung von dem Inhalt hatte, gefiel mir das Cover aber immer besser. Meiner Meinung nach passt es wunderbar zu der Geschichte. Die blonde Schönheit im Vordergrund sticht deutlich hervor – besonders durch den roten Mantel, der sogar einen wichtigen Teil in der Geschichte einnimmt.

#Inhalt 
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Majas bester Freund Elejas fortgegangen ist – in das geheimnisvolle Schloss von Sorieska. Seitdem ist er verschwunden und Maja wird immer wieder von schlimmen Albträumen geplagt, in denen sie Elejas Stimme hört, die nach ihr ruft. Durch das Blut der Feen in ihren Adern droht Maja große Gefahr, weshalb ihr Vater sie beschützen will und Maja ihr zuhause nicht verlassen darf. Trotzdem macht sie sich auf den Weg in das Schloss, um dem Grund ihrer Albträume nachzugehen und zu sehen, was mit Elejas geschehen ist. Auf ihrer Reise begegnet sie einem sprechenden Raben – und zusammen versuchen sie, die Geheimnisse um das Schloss Rabenschwinge zu entschlüsseln.

#Meine Meinung 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausführlich, fast schon poetisch. Einerseits konnte ich mir dadurch einige Orte, Charaktere und Handlungen sehr bildhaft vorstellen – andererseits war es an manchen Stellen sehr mühsam, sich durch die vielen Beschreibungen zu kämpfen. Besonders am Anfang des Buches fiel es mir dadurch etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, da nicht wirklich etwas passiert, sondern einfach sehr viel beschrieben wird. Spätestens aber als Maja im Schloss ankommt und auf den Raben trifft, hat mich die Geschichte ziemlich gefesselt. Generell fand ich Maja als Charakter sehr gelungen, sie ist eine mutiges, junges Mädchen mit einer sehr “spitzen Zunge”, wie ihr Onkel es sagt. Gerade diese spitze Zunge machte die Szenen zwischen ihr und dem Raben sehr besonders, die Wortgefechte zwischen den beiden haben mir jedesmal ein herzhaftes lachen entlockt. Nach und nach ergaben sich immer mehr Rätsel und Geheimnisse aus der Geschichte, weshalb ich von Kapitel zu Kapitel immer gespannter war, was als nächstes kommt und vorallem was die Antworten auf die Geheimnisse um Schloss Rabenschwinge sind. Auch die beiden Antagonisten, die Rabenkönigin und der Feenkönig, sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die abwechselnden Erzählperspektiven waren zwar anfangs etwas verwirrend, aber dadurch konnte ich mich in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen und die Handlungsstränge besser verstehen. Jedoch hätte ich mir gewünscht noch ein wenig mehr über die Rabenkönigin zu erfahren, da ich sie sehr faszinierend fand. Dafür das sie eigentlich eine sehr große Rolle in der Geschichte spielt, hat sie meiner Meinung nach trotzdem zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.

#Fazit
Durch den ausführlichen Schreibstil und die abwechselnden Erzählperspektiven habe ich ein wenig gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu finden. Aber einmal daran gewöhnt, war das Buch in wenigen Stunden verschlungen! Insgesamt hat Die Rabenkönigin mir einige schöne, spannende Lesestunden beschert.

 

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